Hundeführer-Einheiten in den Polizeikorps

Die grossen, insbesondere die in Städten zum Einsatz kommenden Polizeikorps sind ohne Verzug mit grösseren, sorgfältig ausgebildeten Hundeführer-Einheiten zu verstärken – das wirksame Mittel gegen Vergewaltiger und bandenmässig begangene Verbrechen.



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Spontan oder organisiert auftretende Massen-Zusammenrottungen – die gravierenden Vorfälle der Silvesternacht in Köln haben sich in unser aller Gedächtnisse eingebrannt – stellen die Verantwortlichen kantonaler und städtischer Polizeikorps vor neue Herausforderungen.

Die Häufung gravierender Angriffe auf die körperliche Integrität von Frauen ist offensichtlich eine Begleiterscheinung der ausser Kontrolle geratenen Masseneinwanderung. Doch auch unbewilligte Demonstrationen, wie die 1. Mai-Saubannerzüge in Bern, Basel oder Zürich beweisen die Notwendigkeit rascher Massnahmen gegenüber rasch auftretender, bandenmässig begangener Kriminalität.

>> So sieht es der Experte: Interview mit Markus Melzl in der «Schweizerzeit»

Die von Ratlosigkeit geschwängerten Äusserungen politischer Verantwortungsträger dazu machen hellhörig: Wenn solche Attacken im Rahmen grosser Veranstaltungen und Ereignisse mit hunderten, allenfalls tausenden Teilnehmern Tatsache würden, sei ein Polizeieinsatz, der raschen Erfolg bringen würde, kaum möglich.


Nicht mit der öffentlichen Sicherheit spielen!

Die sifa ist überzeugt: Das wirksame Instrument gegen Kriminelle und Vergewaltiger sind sorgfältig ausgebildete Hundeführer-Einheiten. Die grossen, insbesondere die in Städten zum Einsatz kommenden Polizeikorps sind ohne Verzug mit solchen Hundeführer-Einheiten zu verstärken. Mit der öffentlichen Sicherheit darf nicht gespielt werden!

Damit können Verbrechen, wie sie in Köln und anderswo Tatsache geworden sind, im Keim erstickt werden, Täter gestoppt und der Strafuntersuchung zugeführt werden. Man stelle sich das Bild vor, wenn die Polizei zu Brennpunkten mit einem Grossaufgebot professionell trainierter Diensthunde aufmarschiert – nur schon der präventive Effekt darf nicht unterschätzt werden.

Die Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE will jetzt Nägel mit Köpfen machen. Mit Ihrer Mithilfe wollen wir die politischen Grundlagen schaffen, dass eine ständige verfügbare Hundeführer-Staffel schnellstmöglich aufgebaut und für polizeiliche Ernstfall-Einsätze hinzugezogen werden kann.

Erster Vorstoss im Kanton Bern eingereicht

Der frisch gewählte Grossrat Erich Hess reichte – in Absprache mit der Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE – am 12. Juni 2018 im Grossen Rat des Kantons Bern einen parlamentarischen Vorstoss ein, welcher die Schaffung von Hundeführereinheiten im Polizeikorps fordert. Nach diverser Vorarbeit auf informativer Ebene (öffentliche Sensibilisierung durch Vorträge und publizistische Beiträge), wird die Forderung damit ins erste kantonale Parlament getragen.


>> Zum Beitrag: sifa-schweiz.ch

Derweil arbeiten wir weiterhin darauf hin, in allen Grossregionen der Deutschschweiz Komitees – bestehend aus Kantonsparlamentariern und politisch engagierten Staatsbürgern – zu bilden, welche der Forderung nach Hundeführer-Einheiten in enger Zusammenarbeit mit der sifa zum Durchbruch verhelfen wollen.

Die sifa wird im Rahmen von Informations-Veranstaltungen – unter Einbezug von Fachexperten – weiterhin um Unterstützung für diese Idee werben. Diese Anlässe richten sich an sicherheitspolitisch interessierte Kreise und an Politiker.

Die Durchführung solcher Veranstaltungen kostet Geld. Denn damit diese besucht werden und unsere Aufklärungsarbeit Beachtung findet, ist Werbung unabdingbar. Statten Sie uns mit den nötigen Mitteln aus, um dieses wichtige Projekt realisieren zu können.

Ihnen gefällt unsere Idee? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und / oder unterstützen Sie uns bitte mit Ihrer Spende.


Nägel mit Köpfen machen

Wir sind uns bewusst: Die Schaffung und Aufrüstung solch professioneller Einheiten wird Geld kosten. Doch «Nichts tun» kann keine Alternative sein. Die Behörden dürfen angesichts neuartiger Kriminalitätsphänomene nicht zögern, die Polizeikorps bedrohungsgerecht auszurüsten und umsichtig auszubilden.

Lange Tradition

Sorgfältig trainierte Hunde für staatshoheitliche Aufgaben unterstützend einzusetzen, hat eine lange Tradition – und ist eine Erfolgsgeschichte. Von Diensthundeführern geführt, werden sowohl Staffeln mit als «Diensthunde» bezeichneten Tieren als auch einzelne Hunde insbesondere bei der Polizei, aber auch im Grenzwachtkorps und im Militär eingesetzt. Zum Beispiel in der Drogenfahndung, der Fährtenarbeit und im Personen- und Gebäudeschutz.


>> Verweise: sifa-Bulletin 1/2016 - Schwerpunkt Hundeführer-Einheiten
>> Weitere Infos: www.sifa-schweiz.ch