Mädchenbeschneidungen: Kampagne wirkt!


Die Kampagne «Keine Mädchenbeschneidungen in der Schweiz!» des Egerkinger Komitees beginnt zu wirken! Uns erreichen zahlreiche Bestätigungen, dass die Bürger Protestbriefe an den Bundesrat schicken.

Schon zehntausende Personen konnten auf die Crowdfunding- und Aktions-Kampagne «Keine Mädchenbeschneidungen in der Schweiz!» aufmerksam gemacht werden. Fleissig wird das Projekt gerade in den sozialen Medien geteilt.

Die Kampagne bezweckt, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und dazu beizutragen, diese barbarische Tradition zu eliminieren. Sie fordert:

Keine Toleranz bei Mädchenbeschneidungen auf Schweizer Boden. Nebst intensivierter Aufklärungsarbeit muss das Strafrecht konsequent angewandt und verschärft werden. Wer als Migrant weibliche Genitalverstümmelung begeht oder toleriert, hat sein Aufenthaltsrecht unwiderruflich verwirkt und ist auszuweisen.

Die Protestbriefe werden fleissig heruntergeladen, wie uns zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen. Hier ein paar Beispiele:

H.T.: «Meine Protestschreiben gehen heute zur Post. Hoffentlich machen viele von euch allen mit und schicken ebenfalls den Protestbrief zumindest an die Bundesrätinnen und Bundesräte.»

S.L.: «So, jetzt müssen wir bekämpfen, was unser Recht ist.»

R.T.: «Dass in der Schweiz kein Mädchen VERSTÜMMELT werden darf, müsste doch klar sein. Was interessant zu wissen wäre, OB und WIE dieses Verbot durchgesetzt wird. Würde mir auch Gedanken machen, was mit Mädchen geschieht ,wenn sie auf HEIMATURLAUB nach Afrika mitgenommen werden.»

Nachdem die «Schweizerzeit» am 20. April 2018 publik machte, dass bei Mädchenbeschneidungen in der Schweiz noch keine Straftaten erfasst worden sind, berichtete die «SonntagsZeitung» am 6. Mai ebenfalls über diesen Missstand. Weitere Infos: schweizerzeit.ch und tagesanzeiger.ch

Es kommt also Bewegung in die Sache, die Missstände rund um weibliche Genitalverstümmelungen wird einer breiten Öffentlichkeit bekannt! Nutzen wir den Schwung und weiten wir die Kampagne aus. Denn die Probleme sind nach wie vor gravierend:

Laut Schätzungen der Caritas sind hierzulande gegenwärtig rund 15‘000 Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen oder gefährdet. Aufgrund der steigenden Zuwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten muss hierzulande mit weiter steigenden Fallzahlen gerechnet werden.

Unterstützen Sie das Crowdfunding-Projekt, damit wir den Protestbrief «Stopp Mädchenbeschneidungen» so vielen Amtsträgern (Richter, Bundes- und Kantonsparlamentarier, Behördenmitglieder) wie möglich zustellen und die Bevölkerung informieren bzw. sensibilisieren können: tells-geschoss.ch

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