NEIN zur Waffenrechts-Verschärfung!


Mittels einer Revision des Schengen-Vertrags wird privater Waffenbesitz in ganz Europa generell massiv eingeschränkt. Wir erklären Ihnen, worum es geht und wie wir uns gegen dieses EU-Diktat wehren! (Stand: 15.06.2017)

(Stand: 15.06.2017)

Das EU-Parlament hat im März 2017 weitreichende Verschärfungen des Waffenrechts definitiv beschlossen. Der Hintergrund: Angeblich soll damit – nach mehreren Anschlägen in ganz Europa – der Terrorismus bekämpft werden...

Die wirklich Betroffenen werden allerdings die Schweizer Wehrmänner, Sportschützen, Jäger und Sammler sein, die zu unter Generalverdacht stehenden «Halunken» degradiert werden, während dem sich echte Kriminelle ins Fäustchen lachen und ihre Waffen weiterhin auf dem Schwarzmarkt einkaufen.

Die Folgen sind fatal: Mittels einer Revision des Schengen-Vertrags wird privater Waffenbesitz in ganz Europa generell massiv eingeschränkt. Sämtliche Mitgliedstaaten des Schengen-Abkommens – dazu gehört auch die Schweiz – sind nun verpflichtet, diese innert 15 Monaten nach Inkrafttreten umzusetzen. Automatisch und zwingend. Beteuerungen einiger CVP- und FDP-Politiker, welche sagen, bei der Umsetzung der EU-Schengen-Richtlinie gäbe es «vorhandenen Spielraum», sind folglich nichts als Wunschdenken!

>> Beachten Sie die Stellungnahme der Plattform «Finger weg vom Schweizer Waffenrecht» (hier klicken)


Zurecht empören sich Schützen und freiheitsliebende Schweizer im Generellen und kündigten entschiedenen Widerstand an! Um das Volk ruhig zu stellen, brüstet sich Justizministerin Sommaruga nun in wiederholter Verwedelungs-Taktik damit, in Brüssel eine «Schweizer Sonderregelung» erreicht zu haben. Schweizer Wehrmänner dürften ihre Dienstwaffe weiterhin behalten, alles sei gar nicht so schlimm. So versucht der Bundesrat, die Verteidiger der freiheitlichen Schweizer-Waffentradition zu beschwichtigen und von einem Referendum abzuhalten.

Höchste Vorsicht ist geboten – ein Referendum bleibt unumgänglich!

Wer denkt, all die anständigen Schweizer Schützen und Waffenbesitzer könnten nun beruhigt aufatmen, täuscht sich leider gewaltig! Den Schalmeienklängen darf kein Glaube geschenkt werden. Die angebliche «Sonderregelung» ist nichts als eine gemeine Mogelpackung. Die Detailbestimmungen, welche die Schweiz zu übernehmen hat, sind nach wie vor voller Dynamit.

Die Absichten sind unmissverständlich: Wer am persönlichen Waffenbesitz festhält, steht für die Waffen-Kontrollbürokratie stets unter Verdacht, ein Waffennarr, ein verdächtigtes Individuum zu sein, allenfalls auch kriminell anfällig. Wer dazu ausgebildet ist, mit seiner persönlichen Waffe notfalls sein Land zu verteidigen, macht sich nicht bloss EU-Bürokraten gegenüber offenbar von allem Anfang an verdächtig, von kriminellen Absichten nicht ganz frei zu sein. Die «Verhalunkisierung» des privaten Waffenbesitzers, des verantwortungsbewussten Schützen, der verantwortungsbewussten Schützin wird Realität.



Waffenrechtsverschärfung – darum geht's!

Mit diesen Verschärfungen will die EU das Schweizer Schiesswesen zu Grabe tragen (Achtung: nicht vollständig!):

  • Einsetzung einer Kontrollbehörde, welche regelmässig kontrollieren muss, ob deaktivierte Waffen auch tatsächlich dauerhaft unbrauchbar sind.
  • Registrierung aller wesentlichen Bestandteile von Waffen sowie aller deaktivierten Waffen – es droht die Schaffung des «gläsernen Schützen». Dies, obwohl der Schweizer Souverän bisher die Einführung eines solchen nationalen Waffenregisters bisher abgelehnt hat – und stattdessen vielmehr auf die Verknüpfung der kantonalen Register setzt.
  • Aufbau eines Informationsaustausch-Systems innerhalb der EU bzw. den Schengen-Staaten, damit Personen, die in einem Land keine Waffe erwerben dürfen, nicht auf ein anderes Land ausweichen können. Als ob das nicht heute schon möglich wäre – wenn der politische Wille vorhanden wäre…
  • Auch bei Online-Käufen soll der Schweizer Schütze einer Kontrollbehörde unterworfen werden.
  • Der Erwerb von Magazinen für halbautomatische Zentralfeuerwaffen, die mehr als 20 Patronen aufnehmen können, bzw. für Lang-Feuerwaffen, die mehr als zehn Patronen aufnehmen können, darf nur Personen gestattet werden, denen eine spezielle Genehmigung bestätigt, erneuert oder verlängert wurde.
  • Waffenbesitzer sollen einen Bedürfnisnachweis erbringen müssen, um eine Waffe behalten zu dürfen, bzw. Neuerwerber müssen einen entsprechenden Nachweis erbringen – auch dies hat das Volk an der Urne in der Vergangenheit abgelehnt.
  • Der Wehrmann, muss sich künftig also alle zwei Jahre (behauptet der Bundesrat) von einem Psychiater amtlich bestätigen lassen, dass er noch bei Sinnen ist. In den restlichen EU-Staaten müssen sich Waffenbesitzer jährlich medizinisch-psychologischen Tests unterziehen lassen. Ob die EU der Schweiz hier wirklich eine – ohnehin nicht akzeptable – Sonderregelung (Psychotests «nur» alle zwei Jahre) zugesteht, wird sich erst noch weisen.
  • Waffenhalter werden verpflichtet, Mitglied in einem Schützenverein zu werden. Nach Absolvierung des Dienstpflicht darf die Dienstwaffe nur behalten (das gilt für alle Waffenhalter), wer in diesem Verein regelmässig an offiziellen Schiesswettbewerben teilnimmt – und das mindestens einmal pro Jahr, was genauestens protokolliert und kontrolliert werden muss! Eine Vereinspflicht im auf Freiwilligkeit basierenden Schweizer Milizsystem? Damit wird doch das Vereinsleben nicht verstärkt! Vielmehr ist hier wohl die Absicht, alle Waffenhalter (noch genauer) zu «fichieren».
  • Etliche Waffengattungen (halbautomatische Lang-Feuerwaffen, Kurzwaffen mit Magazinen grösser als 20 Patronen Fassungsvermögen etc.) gelten neu als verbotene Waffen. Der Waffenbesitz wird damit massiv eingeschränkt.
  • Der Erwerb von Munition wird massiv eingeschränkt («Für den Erwerb und den Besitz von Munition gilt die gleiche Regelung wie für die Feuerwaffen, für die diese Munition vorgesehen ist.»)
  • Dass Waffe und Verschluss voneinander getrennt aufbewahrt werden – das weiss jeder Wehrmann längst. Das neue Schengen-Recht verlangt nun aber auch getrennten Transport von Waffe und Verschluss – beispielsweise zu einer Übung oder zu einem Schützenfest. Wie das konkret umzusetzen ist – darüber streiten sich die Waffen-Kontrollbürokraten derzeit noch. Im Schengen-Recht ist die entsprechende Bestimmung aber enthalten. Frau und Mann müssen möglicherweise fortan zu zweit – aber in getrennten Fahrzeugen – zum Schützenfest fahren. Er mit der Waffe, sie mit dem Verschluss...
  • Wer die Bedingungen für einen Waffenbesitz nicht mehr erfüllt, soll verpflichtet werden, die Waffe entschädigungslos abzugeben.

Diese EU-Entwaffnungsrichtlinie ist nicht nur ein bürokratischer Papiertiger, sondern ein heimtückischer Angriff auf die Schweizer DNA, den wir mit aller Kraft abzuwehren haben. Die EU gibt vor, den Terrorismus bekämpfen zu wollen, richtet sich aber in der Schweiz frontal gegen anständige Armeeangehörige und Bürger, die sich in ihrer Freizeit im Schützenverein engagieren.

Bitte unterstützen Sie die Vereinigung sifa – SICHERHEIT FÜR ALLE hier mit Ihrer Spende, damit wir handlungsfähig sind, sobald der Ernstfall eintritt: Für den Druck und die Verbreitung von Unterschriftenbogen, sowie die Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung. Herzlichen Dank.

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